Chronik der Frauen von Anno dazumal bis 2008

 

Warum? Weil ich selbst Frau und Mutter bin, und wie jede Frau fast, wegen ihres Geschlechts ob im Arbeitsbereich, oder in zwischenmenschlichen Beziehungen manchmal diskriminiert wurde - Weiters, weil mich die Evolution einfach interessiert hat..., vor allem weil ich in den letzten Jahren den Eindruck bekommen habe, dass wir Frauen immer mehr Rechte verlieren, auch was unsere Kinder betrifft

 

Die folgenden Seiten beschäftigen sich mit dem Thema "Frau" und mit der Chronik 

Viel Spaß beim Lesen!

Google
Die Große Göttin Die Große Göttin

Die frühen Mutter-Kind-Bindungen und die damit verbundenen Aufgaben der ersten Menschenfrauen führen zu einer Arbeitsteilung zwischen den Geschlechtern und leiten deren unterschiedliche Entwicklung ein.

Das Interesse der Frauen wird zunächst aus biologischer Notwendigkeit in besonderer Weise auf das Leben gerichtet.

Ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten entwickeln sich im Schaffen von Lebens- und Überlebensbedingungen.

So sind Frauen nicht nur als Spenderinnen, sondern auch als Gestalterinnen und Erhalterinnen des Lebens hoch geachtet.

 

Das frühe Menschenkind braucht zum Überleben nicht nur Nahrung von der Mutter, sondern auch das Gefühl der Geborgenheit.

 

Die Mutter gibt dem Kind dieses Gefühl, bzw. verstärkt es, in dem sie mit ihm spricht.

Der anfängliche Lall-Dialog zwischen Mutter und Kind schafft den Anreiz zu immer mehr und immer neuen Lautbildungen.

So wird der frühe Mutter Kind Dialog zur Basis für die Entwicklung der menschlichen Sprache.

 

Die genetischen Voraussetzungen für die Entwicklung der Sprachfähigkeit bei weiblichen Primaten und weiblichen Menschen sind stärker ausgebildet als bei ihren männlichen Artgenossen.

 

Die modernen wissenschaftlichen Erkenntnisse widerlegen die These, dass die menschliche Sprache von urzeitlichen Jägern entwickelt worden sei.

Um 100.000. Die Neandertaler sind die ersten uns bekannten Menschen, die ihre Toten bestatten. Die Toten sind in unmittelbarer Nähe zu den Lebenden bestattet, unter den Wohnhöhlen, den Lager- und Siedlungsplätzen, auch Feuerstellen. Sie beobachten den Lauf der Gestirne und entwickeln daraus Systeme zu ihrer Orientierung im Kosmos. Die Toten bestatten sie in Ost-West-Richtung, entsprechend der Laufbahn von Sonne und Mond. Sie hinterlassen erste abstrakte Symbolisierungen ihrer astronomischen Kenntnisse auf einem gerundeten, einzelligen Gehäuse, das in Tata, im heutigen Ungarn gefunden wird. In den mit Ocker gefärbten Nummulites perforatus ritzen sie ein Linienkreuz ein. Dieser Fund ist das erste Sinnbild der Welt, die durch die vier Himmelsrichtungen in 4/4 unterteilt ist.

Um 70.000. Sie errichten Wohnplätze. Ihre neu erworbenen Fähigkeiten und Fertigkeiten in der Fell-, Holz- und Knochenverarbeitung sowie ihre Flechttechniken kommen ihnen dabei zugute. Als Baumaterial verwenden sie Großwildknochen, vor allem Rippen und Stoßzähne. Es entstehen die ersten Rundbauten mit einem Durchmesser von etwa 7-8 m. In der Mitte die Feuerstellen.