Gesundheit - Akupressur
GESUNDHEIT
Richtige oder falsche Ernährung kann sich nicht nur im Leben des einzelnen, sondern auch noch in den folgenden Generationen auswirken. Nur in ihrem ungekochten, frisch bereiteten Zustand sind Auxone, Fermente, Enzyme und Wuchsstoffe, also Kräfte, enthalten, die zur Aufrechterhaltung unserer Gesundheit unbedingt benötigt werden. In den natürlichen Lebensmitteln, wie sie die Natur uns bietet, sind die Vitalstoffe in einem harmonischen Verhältnis so enthalten, dass die Gesundheit garantiert ist. Da wir überwiegend tote Nahrung aufnehmen, leiden wir an Vitalstoffmangel. Durch äußere Einwirkung auf die Nahrungsmittel, also durch Erhitzung, Konservierung, Präparierung und chemische Zusätze, werden die Vitalstoffe zerstört. Wir nehmen zuviel nutzlose, zum Teil auch schädliche Wirkstoffe in uns auf. Tote Nahrung führt, wie bei den Tieren, zur Minderung der Abwehrkräfte, zu chronischen Krankheiten und zur Degeneration in den folgenden Generationen. Am Besten das essen, was der Jahreszeit entspricht, viel Obst und Gemüse und Vollwertnahrung, Roh- und Biokost, auf eine geregelte Verdauung achten, Süßigkeiten einschränken, sich viel an der frischen Luft aufhalten.
Es gibt keinen Zweifel, dass die Entdeckung der Antibiotika einen großen medizinischen Fortschritt brachte. Aber auch die Antibiotika haben Nebenwirkungen und verursachen Schäden. Sie sollen die Bakterien lähmen und ihre Vermehrung verhindern. Sie tun dies durch Hemmung der Zellwand-Synthese, durch Schädigung der Zellmembranen, Blockierung von Stoffwechselreaktionen und der Protein-Synthese. Diese die Bakterien schädigende Wirkung erstreckt sich aber zwangsläufig auch auf die körpereigenen Zellen. Dr. Reckeweg stellt fest, dass laufend neue Krankheiten entdeckt werden, deren Ursache Defekte an der DNN-Erbinformation sind. Diese entstehen sowohl durch Antibiotika als auch durch viele andere Gifte und Arzneien. Somit sparsam mit Medikamenten umgehen, für unser Wohlbefinden. Es wurde statistisch festgestellt, dass etwa 200.000 Menschen in Westdeutschland jährlich durch Medikamente erkranken, 17.000 sterben. 80% der Krebserkrankungen sind umweltbedingt, erklärten Experten auf einem Kongress in den USA (dazu gehören auch viele Medikamente). Die Chemie mit ihrer Umweltverschmutzung und Vergiftung durch Abfallprodukte und Pestizide schädigt in vielfacher Weise die Natur und ihre Lebewesen. Folge: Degeneration der Erbsubstanz. Millionen Menschen leiden unter einer kranken Psyche. Depressive, Schizophrene, Schwachsinnige, Psychotiker, Neurotiker, Aggressive, Triebkranke, Süchtige, Psychopaten. Auch Erbanlagen, Stoffwechselstörungen, falsche Ernährung, unbedachte Einnahme von Medikamenten, falsche Erziehung, ein ungünstiges soziales Milieu sind auslösende Ursachen.
Der Mensch besteht aus etwa 100 Billionen Zellen, die in einem vollendet organisierten Staat zusammenwirken. Jede dieser Zellen stellt eine kleine Stadt mit Millionen Einzelwesen, mit Fabriken, lebhaftem Verkehr im Innern und einer Grenze mit Toren nach außen dar. In den Städten dieser Billionen Zellen laufen zu jeder Zeit mehr als 10.000 chemische Reaktionen ab, die dem Gesamtwohl der einzelnen Zellen, der Organe und somit dem des gesamten Menschen dienen. Wichtig ist die Wiederherstellung einer gesunden Struktur der Zelle, die erschöpft, geschädigt, verschlackt oder gealtert war. Sie regeneriert sich meist von selbst, wenn man sie von dem befreit, was sie krank gemacht hat und ihr gibt, was ihr fehlt.
Die Umwelt beeinflusst unsere Gesundheit nicht nur durch das, was wir essen, trinken und einatmen. Auf uns wirkt auch eine elektrische, magnetische und strahlende Umwelt ein. Die Technik und unsere moderne Zivilisation haben uns nicht nur unsere Lebensmittel denaturiert und vergiftet, sondern weitgehend auch die Strahlungen und Impulse verändert, uns durch Eisenbetonbauten, Kunststoffböden und Kunststoffkleidung von diesen getrennt. Impulse, die von Wechselstromleitungen ausgehen, sind schädlich. Wirksam sind elektrische Felder, elektromagnetische Impulse und die Ionen in der Luft.
Autogenes Training entspannt. Der Einzelne erlebt durch bewusste Autosuggestion, dass er tatsächlich eine psychisch-physische Umschaltung erreichen kann. Die Wurzeln dieser Methode reichen bis in die philosophischen und religiösen Systeme des Altertums zurück. Selbstversenkung, Ausschaltung störender äußerer Einflüsse, innere Ruhe bis zur Schwelle transzendentalern Erlebens. Übung: Schließen Sie die Augen. Suggerieren Sie sich, dass der eine Arm, der andere, das eine Bein, das andere, der ganze Körper schwer und schwerer werden. Fühlen Sie, wie warm durchblutet Ihre Glieder sind. Richten Sie sich dann sanft auf, atmen Sie tief ein, Arme beugen und strecken, Augen wieder öffnen. Es geht dabei um die Entspannung der willkürlichen Muskulatur, in deren Folge durch die Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche auch eine erste psychische Entspannung herbeigeführt wird.
Ein Grundübel von Frauenkrankheiten ist die Opferrolle, in der viele Frauen gefangen sind oder sich selbst gefangen haben. Wenn wir Frauen unseren Selbstwert aus dem Außen beziehen, wenn wir Bestätigung aus unserer Umwelt erwarten, wenn wir es allen recht machen wollen und dabei unsere eigenen Gefühle und Überzeugungen übergehen, dann schaffen wir die besten Voraussetzungen, um krank zu werden.
Wenn wir unsere eigene Persönlichkeit zu wenig achten, wenn wir keinen Respekt vor der Größe und Würde unserer Person und Seele entwickelt haben, untergraben wir damit Harmonie, Ausgeglichenheit, Stärke und demzufolge auch unsere Gesundheit.
Wenn wir uns aufgrund innerer Unsicherheit an äußere Dinge klammern und dann in Abhängigkeit geraten, schaffen wir damit eine Grundlage, aus der Krankheit entstehen kann. Frauen arbeiten, Frauen machen Karriere, Frauen machen Politik, Frauen kämpfen für ihre Rechte. Trotz der Gleichberechtigung bleiben die Funktionen in Familie und Haus überwiegend an der Frau hängen, auch wenn sie selbst berufstätig ist. Dadurch entsteht eine Doppel-Dreifachbelastung.
Dazu kommt, dass unser so fortschrittlich modernes, dabei überaus kompliziertes Leben eine Situation geschaffen hat, die unnatürlich ist und sich mehr an Profitdenken und Wirtschaftserfordernissen der industriellen Produktionsgesellschaft, als an den natürlichen Rhythmen des menschlichen Lebens orientiert. Unser Herz möchte so, unser Kopf anders, und unser Bauch meldet einen dritten Wunsch an.
Finden Sie heraus, was Ihre Lebensaufgaben, Gaben sind, welches Potential in Ihnen steckt. Was blieb bisher ungenutzt? Sind Sie nur Mutter, nur Hausfrau, nur Mitverdienerin, nur Liebhaberin oder nur Sexobjekt? Welche Kräfte liegen in Ihnen derzeit noch brach? Wie können Sie diese Kräfte freisetzen? Welche Tätigkeiten, Situationen, Umgebungen, künstlerische Aktivitäten, berufliche Verwirklichung, mitmenschliche Begegnungen können Sie dabei fördern?
Gehen Sie in regelmäßigen Abständen oder wann immer Ihnen danach zumute ist, in die Stille, nach Innen, und hören Sie in sich hinein, was Ihre innere Stimme Ihnen mitzuteilen hat. Ganzheit fängt immer innen an, in Ihnen selbst, nicht außen, nicht durch äußere Dinge oder Menschen. Messen Sie sich mit niemandem, sondern nur mit sich selbst.
Spiritualität und Sexualität werden von den meisten Religionen als getrennte Bereiche angesehen. Je stärker aber die Sexualität tabuisiert und unterdrückt wird, desto negativer entwickelt sich ihre Energie, oft auch mit gesundheitlichen Folgen.
Für Frauen sollte in Bezug auf Fitness das Sich-Gut-Fühlen im Vordergrund stehen. Sportliche Betätigung und Fitnessprogramme sollten immer einen Ausgleich zu Ihrer beruflichen Tätigkeit oder zu Ihrem Alltag bilden. Jeder Körper braucht Bewegung, Dehnungsübungen (z.B. Yoga), oder eine gute Rückengymnastik. Die Lunge sollte wenigstens einmal am Tag angestrengt werden, durch Jogging oder Treppensteigen statt dem Aufzug, oder Bewegung an der frischen Luft, ohne zu übertreiben. Freies Tanzen, auch Bauchtanz, ist für Frauen ein ideales Fitnesstraining und macht Spaß. Auch 15 Minuten Joggen. Extreme Sportarten werden oft von Menschen betrieben, die keinen Zugang zu ihren feinen und tiefen Gefühlen haben oder nie gelernt haben, diese zuzulassen.
Für die alte Heilkunst und Philosophie der Chinesen, sind alle Lebewesen in die Gesetzmäßigkeiten und Regeln der Natur eingebunden und leben nach ihnen. Grundlage dieser Weltanschauung ist die Vorstellung einer energetischen Einheit von Geist, Seele und Körper. Vor über 5000 Jahren entdeckten chinesische Ärzte, dass das Drücken bestimmter Körperstellen den Schmerz an der betreffenden Region zu lindern vermochte. Indem ein Punkt durch Druck stimuliert wird, kann man die Weiterleitung von Schmerz zum Gehirn durch Endorphine blockieren: Die Schmerzen lassen nach. Hauptanliegen der Akupressur ist die Aufrechterhaltung des freien, ungehinderten Energieflusses durch den Körper. Dies ist eine unabdingbare Voraussetzung für die Gesundheit aller Organe, Knochen, Muskeln und Gelenke. Seit langem weiß man, dass bestimmte Hautzonen am Rücken Reflexzonen für innere Organe sind. Von der oberen zur unteren Rückenpartie findet man die Reflexzonen für die folgenden Organe: Herz, Lunge, Magen, Zwölffingerdarm, Bauchspeicheldrüse, Leber, Dickdarm, Eierstöcke und Hoden.
Die chinesischen Therapiemethoden sind: Yin-Therapie = Schatten (Anwendung von pflanzlichen Arzneimitteln), Yang-Therapie = Sonnenlicht (Akupunktur, Akupressur), unspezifische Methoden (Heilgymnastik, Heilmassagen, Diätetik, Wasseranwendungen…). Zuordnung der Meridiane: Yin = Herz, Leber, Lunge, Nieren, Kreislauf/Sexualität, Milz-Pankreas; Yang = Dünndarm, Blase, Dreifacher Erwärmer, Gallenblase, Dickdarm, Magen. Akupressur dient zur Aktivierung der Lebensenergie und Heilung.
Grifftechniken (1-2 Minuten): Drücken. Setzen Sie die Kuppe des Daumens, Zeige- oder Mittelfingers ins Zentrum des Punktes, und massieren Sie dann kreisend. Schieben und Ziehen: Hierbei werden mit dem Zeige- oder dem Mittelfinger Schiebebewegungen entlang einer Linie oder einer Zone ausgeführt. Der massierende Finger sollte gestreckt sein. Schieben zur Körpermitte hin wirkt energieaufbauend und stärkend; Ziehen nach außen wirkt energieableitend und dämpfend. Punktieren: Mit der Kuppe von Zeige- oder Mittelfinger werden Klopf- oder Stoßbewegungen auf dem zu akupressierenden Punkt gemacht. Teilen und Vereinigen: Dabei vollführen beide Daumenkuppen ausgehend vom Druckpunkt schiebende Bewegungen nach außen oder treffen von außen nach innen auf dem Punkt zusammen.
Arthritis oder Schmerzen am Oberbauch: Punkt an der Außenseite des Kniegelenks; Blasenfunktionsstörungen: 1. Gelenkfurche des kleinen Fingers kräftig für 30 Sekunden drücken;
Blähungen: Unterhalb der Kniescheibe außen am Schienbein 5 bis 8 Minuten drücken; Durchblutungsstörungen: am Nagelfalz des Mittelfingers, an der inneren, dem Daumen zugewandten Seite des unteren Nagelbetts, im Rhythmus Ihres Pulses pro Hand etwa 1 Minute lang drücken;
Erkältungen: Zwischen Nase und Oberlippe in der seitlichen Falte; am vorderen Haaransatz vor der Schläfe; an der Innenseite des Arms in der Mitte der Ellenbogenfalte.
Fieber: hinten am Nacken zwischen dem 7. Halswirbel und ersten Brustwirbel, da, wo Sie eine kleine Erhebung fühlen, wenn Sie Ihren Kopf etwas nach vorne neigen. An der Innenseite des Arms, am äußeren Ende der Ellenbogenfalte.
Gallenblasenfunktionsstörungen: an der Außenseite des Unterschenkels, eine Handbreit oberhalb des Knöchels. Außen am Grundgelenk der 4. Zehe.
Halsschmerzen: Seitlich auf der Erhöhung des Kehlkopfs. Am Nagelbett des Daumens am inneren Winkel. Am äußeren Nagelwinkel des Ringfingers.
Hexenschuss: an der Rückseite des Beins in der Mitte der Kniekehle 3 Minuten sanft drücken. Am Grundgelenk der 4. Zehe.
Husten: Innen am Unterarm, etwa 3 Fingerbreit über dem Daumengelenk. In der Mitte zwischen den beiden Schlüsselbeinen.
Ischiasbeschwerden: an der Rückseite des Beins in der Mitte der Kniekehle. Am oberen inneren Ende des Oberschenkelknochens. Außen am Unterschenkel, im Grübchen neben dem oberen Wadenbeinende.
Konzentrationsschwierigkeiten: an allen Fingerkuppen. Etwa 5 Fingerbreit über dem Nabel. Kopfschmerzen: an der Nasenwurzel vor den Augenbrauen kräftig mehrmals auf die Grübchen drücken, dann Nasenspitze, Ohrläppchen zwicken. Im Oberlippengrübchen zwischen den beiden Hautfalten, die von den Nasenlöchern zur Oberlippe ziehen. Magenbeschwerden: Knapp oberhalb des Bauchnabels. Oberhalb des Schambeins, etwa 3 Fingerbreit unter dem Bauchnabel. Menstruationsbeschwerden: An der Innenseite des Unterschenkels, 3 Fingerbreit über dem Knöchel. Oberhalb des Schambeins, etwa 3 Fingerbreit unter dem Bauchnabel. Am Nagel des großen Zehs, an der Fußinnenseite. Migräne: Pressen Sie Ihren Daumen an den ausgestreckten Zeigefinger – dadurch bildet sich eine Muskelwölbung - am höchsten Punkt dieser Erhebung. Im Zwischenraum zwischen der 4. und der 3. Brustrippe. Etwa 5 Fingerbreit über dem Nabel. Müdigkeit: oberhalb des Schambeins, etwa 3 Fingerbreit unter dem Bauchnabel. Am Grundgelenk des großen Zehs an der Fußinnenseite. Unterhalb des Knöchels, knapp über dem Sprunggelenk. Nasenbluten: Unterhalb der Kniescheibe außen am Schienbein. Oben auf dem Fußrücken, nahe des Großzehengrundgelenks. Nebenhöhlenentzündung: Am 2. Glied des Zeigefingers. Genau an der Nasenwurzel. Am Nagelbett des Daumens am inneren Winkel. Nervosität: Oberhalb des Schambeins, etwa 3 Fingerbreit unter dem Bauchnabel. 2 Fingerbreit unterhalb des Knöchels. Außen am Fersenbein, knapp oberhalb des Knöchels. Rheumatische Beschwerden: Am Schulterblatt, in der Höhe des 4. Brustwirbels. Am Grundgelenk des Ringfingers. Außen am Fersenbein knapp oberhalb des Knöchels. Rückenschmerzen: Oberhalb des Schambeins, etwa 3 Fingerbreit unter dem Bauchnabel. An der Rückseite des Beins in der Mitte der Kniekehle. Am oberen Ende der Pofalte, zwischen Kreuz und Steißbein. Schlafstörungen: Knapp oberhalb der Schambeinmitte. In der Mitte zwischen den Augenbrauen auf dem 3. Auge. Schwangerschaftsbeschwerden: Oberhalb des Schambeins, etwa 3 Fingerbreit unter dem Bauchnabel. Etwa 5 Fingerbreit über dem Nabel. 1 Fingerbreit unterhalb des Bauchnabels. 3. Auge. Unterhalb der Kniescheibe außen am Schienbein. Stottern: Unterhalb der Kniescheibe außen am Schienbein. Übergewicht: Am Grundgelenk des Ringfingers. Etwa 5 Fingerbreit über dem Nabel. Zwischen Oberlippe und den Nasenöffnungen. Unterhalb der Kniescheibe außen am Schienbein. Verstopfung: Oberhalb des Schambeins, etwa 3 Fingerbreit unter dem Bauchnabel. Unterhalb der Kniescheibe außen am Schienbein. Am äußeren Ende der Ellenbogenfalte. An der Außenseite des Unterarms. Wadenkrämpfe: An der Innenseite des Unterarms, 3 Fingerbreit über der Handgelenksfalte. Am Grundgelenk der großen Zehe. An der Rückseite des Unterschenkels, etwa schräg oberhalb des Knöchels. Wechseljahrbeschwerden: Direkt im Grübchen des Kinns. Am äußeren Ende der Handgelenksfurche, 1 Daumenbreit über dem Handgelenk. An der Innenseite des Unterschenkels, 3 Fingerbreit über dem Knöchel. In der Vertiefung des Kreuzbeins, einige Zentimeter oberhalb einer Gesäßhälfte. Zahnschmerzen: Über dem Kaumuskel, kurz vor dem Unterkieferwinkel. In der kleinen Vertiefung des Kiefergelenkes. Sein und Nichtsein erzeugen einander. Schwer und Leicht vollenden einander. Lang und Kurz gestalten einander. Hoch und Tief verkehren einander. Stimme und Lob vermählen einander. Vorher und Nachher folgen einander (Lao-Tse). Shiatsu dient ebenso wie Akupressur zur Aktivierung der Lebensenergie. Grundlegende Ziele des Shiatsu: Tiefe Entspannung und Abbau von Stress; Verbesserung des Blutkreislaufs und Lymphflusses, Förderung der Vitalität, Stärkung des Immunsystems, Linderung von Schmerzen, Auflösung von Verspannungen, Körperbewusstsein. Hier einige Übungen: Schädelbasis: Fassen Sie mit beiden Händen an den Hinterkopf zum Schädelansatz, und ertasten Sie mit Zeige- und Mittelfinger beider Hände die leichte Einkerbung am oberen Ende des Nackens, knapp unter der Schädelbasis. Dieser Punkt ist in der japanischen und chinesischen Heilkunde als Stumme Pforte bekannt. Drücken Sie dann mit Zeige- und Mittelfingern beider Hände tief in diese Einkerbung. 2 bis 3 Mal für jeweils 3 Sekunden mit Pausen. Halsmuskeln: Für das Shiatsu an Nacken und Schultern empfiehlt es sich, zuvor ein mit warmem Wasser getränktes Handtuch um den Hals zu legen, um etwaige Verspannungen der Muskeln in diesem Bereich zu lösen. Legen Sie die Finger beider Hände an die großen Muskelstränge, die im Nacken von den Schultern zum Schädel hinaufziehen. Den Zeige- und Mittelfinger der linken Hand legen Sie an das obere Ende des linken Muskelstranges, dort, wo er in den Schädel übergeht -, den Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand an das obere Ende des rechten Stranges. Diese Muskeln werden Säulen des Himmels genannt und spielen gemeinsam mit der Stummen Pforte eine wichtige Rolle bei der Durchblutung des Gehirns. Drücken Sie nun gleichzeitig beide Punkte für 3 Sekunden. Nach einer kurzen Pause gehen Sie mit den Fingern auf den Muskelsträngen etwa 2 Fingerbreit tiefer und drücken dort wieder gleichzeitig für 3 Sekunden. Wieder eine kurze Pause, dann arbeiten Sie sich jeweils im Abstand von 2 Fingerbreit und bei intensivem Druck die Muskeln hinab. Die letzten Druckpunkte liegen dort, wo die Muskelstränge in die Schultern übergehen. Augen: Drücken Sie die Punkte des rechten Auges, die sich jeweils am Innenrand der Augenhöhlen befinden, mit den Fingern der rechten Hand; die des linken Auges mit den Fingern der linken Hand. Es werden beide Augen zugleich behandelt. Schließen Sie die Augen. Spreizen Sie Zeige-, Mittel- und Ringfinger, und legen Sie deren Kuppen an den oberen Innenrand der Augenhöhlen. Der Ringfinger beider Hände sollte dabei möglichst nahe an der Nase liegen. Während sie ganz sanft auf den Augenlidern ruhen, drücken Sie die Fingerkuppen 3 Sekunden lang leicht nach oben gegen den Innenrand der Augenhöhlen. Danach legen Sie die Fingerkuppen etwas tiefer auf die geschlossenen Lider und drücken wieder sanft für 3 Sekunden. Nach einer kleinen Pause krümmen Sie nun die Finger leicht und drücken mit den Kuppen wieder für 3 Sekunden lang sanft gegen den unteren Innenrand der Augenhöhlen. Meridiane: Lungen- und Dickdarmmeridian: Stellen Sie sich aufrecht hin, und spreizen Sie die Beine auf etwa Schulterbreite. Führen Sie ihre Arme nach hinten, und kreuzen Sie Ihre Hände hinter dem Rücken. Dann beugen Sie sich mit dem Oberkörper nach vorn und heben die Hände hoch über den Rücken. Magen- und Milzmeridian: Setzen Sie sich im Fersensitz (Po sitzt auf den Fersen) auf den Boden. Verschränken Sie Ihre Hände, und heben Sie sie so hoch wie möglich über Ihren Kopf; die Handrücken zeigen dabei nach oben. Beugen Sie sich dann langsam nach hinten, bis Ihr Rücken flach auf dem Boden liegt. Atmen Sie 2-mal tief durch die Nase ein und aus. Herz- und Dünndarmmeridian: Setzen Sie sich auf den Boden, und ziehen Sie Ihre Füße so nah wie möglich an den Körper heran. Die Fußsohlen sollten sich dabei berühren. Halten Sie mit beiden Händen die Füße fest, und versuchen Sie, Ihren Oberkörper möglichst weit nach vorn zu biegen. Unterarme und Ellenbogen sollten auf den Boden, die Stirn auf den Füßen zu liegen kommen. Leber- und Gallenblasenmeridian: Setzen Sie sich mit gespreizten Beinen au den Boden, die Knie sollten dabei durchgedrückt sein. Verschränken Sie die Hände, und beugen Sie den Oberkörper so weit vor, bis Sie mit den Handflächen einen Ihrer Füße berühren können. Die Knie müssen dabei so weit es geht durchgestreckt bleiben. Bleiben Sie eine Weile in dieser Stellung, atmen Sie mehrmals tief durch, und richten Sie sich dann langsam wieder auf. Wiederholen Sie die Übung zur anderen Seite. Nieren- und Blasenmeridian: Setzen Sie sich mit ausgestreckten Beinen auf den Boden, und beugen Sie Ihren Oberkörper so weit nach vorn, dass sie mit Ihren Fingerspitzen die Zehen berühren. Nun nehmen Sie den Kopf noch weiter nach unten, bis Sie die Knie mit der Stirn berühren. Verharren Sie einige Sekunden in dieser Streckung, atmen Sie tief durch, und entspannen Sie sich, bevor Sie sich wieder langsam und vorsichtig aufrichten. Dreifacher-Erwärmer-Meridian: setzen Sie sich im Schneidersitz auf den Boden, und kreuzen Sie die Arme, so dass jede Hand auf dem jeweils gegenüberliegenden Knie ruht. Nun beugen Sie sich nach vorn, bis Ihr Kopf den Boden berührt. Verweilen Sie in dieser Stellung eine Weile, spüren Sie Ihre Energie, und richten Sie sich dann wieder langsam auf. Wenn es Ihnen dabei gelingt, sich vollkommen zu entspannen, können Sie etwaige Störungen im Energiefluss des Dreifacher-Erwärmer-Meridians deutlich spüren. Die Reflexzonentherapie reicht sehr weit in die Geschichte der Menschheit zurück. Mit der Reflexzonenmassage werden die Durchblutung im gesamten Körper gesteigert, die Regeneration der inneren Organe gefördert, die körpereigenen Energien im Fluss gehalten und aktiviert und damit Gesundheit und Wohlbefinden erhalten oder wiederhergestellt. Die Füße bergen nicht nur das verkleinerte Abbild des Körpers mit all seinen Organen und Bereichen, sie spiegeln auch unser momentanes Befinden wider.Beginnen Sie die Massage immer am rechten Fuß, denn er steht für die Gegenwart, für die augenblickliche Verfassung; der linke Fuß hingegen verkörpert das Vergangene und das im Gefühlsbereich Verborgene. Vor und nach der Massage sollten Sie beide Füße ausstreichen, indem Sie mit der einen Handfläche an der Innenseite des Fußes zart von den Zehen zur Ferse streichen und gleichzeitig mit der anderen Handfläche an der Außenseite des Fußes von der Ferse zu den Zehen streichen. Dieses Ausstreichen, das sie nach der Massage einer jeden Zone durchführen sollten, unterstützt und folgt dem natürlichen Energiefluss in den Füßen. Heilende Kräfte kommen genauso wie die krankmachenden Kräfte aus unserem Inneren. Gedanken beeinflussen unser Wohlbefinden sehr stark, deshalb positiv denken, abschalten und die innere Ruhe finden! Sind Sie gestresst, nervös, und müde? Atmen Sie tief durch die Nase ein, die Zunge am Gaumen, atmen Sie dann durch den Mund aus, Zunge locker lassen. Gleich fühlen Sie sich besser. Meditationsübung: Sie können sowohl auf dem Boden als auch auf einem Stuhl sitzen. Suchen Sie sich einen harmonischen, ruhigen Platz aus. Schließen Sie die Augen. Beginnen Sie, langsam und ruhig zu atmen. Orientieren Sie alle Sinne, die sich normalerweise nach außen wenden, nach innen. Beobachten Sie die Gefühle und die Gedanken, ohne zu urteilen oder zu analysieren. Geben Sie sich dieser Ruhe so lange hin wie Sie wollen. Entspannungsübung: Legen Sie sich flach auf den Rücken und schließen Sie die Augen. Atmen Sie durch die Nase so tief wie möglich ein und halten Sie dann den Atem an, so lange es leicht geht. Atmen Sie langsam durch die Nase aus. Sobald Sie ausgeatmet haben, halten Sie einige Augenblicke inne, bevor Sie wieder einatmen. Reinigungsatmung: Atmen Sie tief durch die Nase ein in den Körperteil, den Sie reinigen möchten. Wenn Sie eingeatmet haben, halten Sie den Atem kurz an, kreisen mit Ihrer Vorstellungskraft an diesem Ort. Mit der Ausatmung atmen Sie alle Belastungen und Giftstoffe aus, die an diesem Ort vorhanden sind. Zentrierungsatmung: Stellen Sie sich aufrecht hin (Reiterstellung), Beine schulterbreit auseinander, Knie weich entspannt, Becken aufrecht ohne Hohlkreuz. Atmen Sie durch die Nase langsam, weich und tief ein. Lenken Sie bei der Ausatmung die eingeatmete Kraft bewusst in Ihre Mitte, innen, hinter den Bauchnabel. Bleiben Sie entspannt. Die Übung so lange machen, bis Sie ruhig sind. Energetische Übung: Legen Sie sich flach auf den Rücken und schließen Sie die Augen. Gehen sie mit der Aufmerksamkeit und Ihrem Gefühl in Ihr Zentrum. Hören Sie tief hinein, bis Sie Ihren eigenen Puls wahrnehmen. Atmen Sie immer noch tiefer und erspüren Sie, wie sich der Puls immer mehr ausdehnt und zusammenzieht. Fühlen Sie, wie beim Zusammenziehen des Pulses Kraft angesogen und bei der Ausdehnung des Pulses diese Kraft im Körper verteilt wird. Wenn Sie mit dieser Erfahrung im Kontakt sind, dehnen Sie die Pulsierung immer mehr aus – in Beine, Arme, Kopf – und spüren, wie der ganze Körper pulsiert und sich dabei auflädt. Transformation negativer Gefühle:Stellen Sie sich bewusst hin, um sich zu erden. Lassen Sie dann Gefühle, Einflüsse oder Kräfte, die Ihnen fremdartig oder unangenehm vorkommen und die auf jeden Fall unerwünscht sind, mit der Ausatmung und der Reinigungsatmung durch die Füße in die Erde fließen. Bei Wut schützen Sie Ihre Leber mit dem Sch-Laut. Bei Unruhe und Ungeduld schützen Sie Ihr Herz mit dem Hauch-Laut. Bei Unkonzentriertheit schützen Sie Ihre Milz mit dem Fauch-Laut. Bei Traurigkeit schützen Sie Ihre Lungen mit dem Ssss-Laut. Bei Angst und Unsicherheit schützen Sie Ihre Nieren mit dem Blas-Laut. Wirbelsäulenatmung: Stellen Sie sich im Reiterstand hin. Während der Einatmung spannen Sie Kopf und Hals sowie Gesäß so nach hintern, dass die Wirbelsäule wie ein Bogen aussieht. Bei der Ausatmung kippen Sie das Becken nach vorn, bringen die Ellbogen vor dem Oberkörper nach vorn und beugen den Oberkörper nach vorn, so dass Sie nun einen Rundrücken haben. Dann atmen Sie wieder ein und führen diese Übung wie eine Wellenbewegung durch, um die Wirbelsäule richtig zu lockern und durchzukneten. Machen Sie das, bis die Wirbelsäule leicht warm wird. Ausgleich beider Gehirnhälften:Schließen Sie die Augen und versuchen Sie festzustellen, welche Gehirnhälfte Sie stärker wahrnehmen. Beginnen Sie, mit dieser Aufmerksamkeit sehr langsam im Gehirn zu kreisen (nur einige wenige Male), danach kreisen Sie in die andere Richtung. Kommen Sie am Schluss in die Mitte des Gehirns und konzentrieren Sie sich auf diesen Punkt in der Mitte. Kreisen Sie dort ganz sanft von der Mitte aus, so dass sich die beiden Gehirnhälften ausgleichen und harmonisieren (auch Überkreuzbewegungen helfen, linken Arm heben und rechtes Bein und umgekehrt). Brustmassage: Sie nehmen ein gutes Massageöl aus rein natürlichen Substanzen, das Ihnen angenehm ist, und massieren die Brüste kreisförmig, zuerst „nach außen und oben“, dann umgekehrt. Probieren Sie aus, welche Druckstärke für Sie gut ist. Zum Abschluß der Übung streichen Sie die entstandene Wärme nach unten in den Bauch und sammeln und verdichten diese Energie in Ihrer Mitte. Diese Übung gehört ins tägliche Übungsprogramm der Frau. Nierenreinigung: Sie setzen oder legen sich hin. Legen Sie Ihre Hände auf die Nieren oder, nach oben geöffnet, neben sich auf den Boden. Atmen Sie tief durch die Nase ein, lenken Sie mit der Ausatmung den „Nierenlaut“ (so als ob Sie eine Kerze ausblasen) in die Nieren. Damit füllen Sie die Nieren wieder mit mehr Kraft auf und helfen, sie zu reinigen und zu entgiften. Innere Bauchgymnastik: Sie stellen sich in den Reiterstand. Bewegen Sie nun Ihren Bauch nach außen und innen und kneten Sie dadurch Ihren Bauch und Darm von innen her ordentlich durch. Atmen Sie dazu ganz normal. Lungenatmung: Sie stellen sich entspannt in den Reiterstand. Sie heben Arme und Hände seitwärts nach oben und nehmen mit der Einatmung und den Händen das goldene Licht des Himmels auf. Mit der Ausatmung und dem Senken der Hände bringen Sie die Kraft in den Körper hinein. Immer durch die Nase ein- und ausatmen. Bei der Ausatmung bringen Sie den Lungenlaut hervor, ein scharfes Sssss das sich in die Lunge richtet. Das entlastet und reinigt die Lunge. Milz- und Magenreinigung:Setzen Sie sich aufrecht hin und verbinden Sie inneres Lächeln und Atmung mit den Erdorganen Milz und Magen. Atmen Sie tief ein; bei der Ausatmung drücken Sie mit den Fingerkuppen der beiden Hände, die Sie aneinanderlegen, in den Bereich von Magen und Milz weich hinein (links vom Bauchnabel unterhalb der Rippen). Mit der Ausatmung bilden Sie nun einen lang gezogenen kehligen Spei- oder Würgelaut, der fauchend aus der Tiefe ihres Magens aufsteigt. Diese Übung eignet sich bei Völlegefühl und Blähungen nach dem Essen. Standfestigkeit und Selbstsicherheit:Stellen Sie sich aufrecht und entspannt hin, im gewohnten Reiterstand. Schließen Sie die Augen, atmen Sie ruhig ein und gehen Sie mit der Ausatmung bewusst in die Füße hinein. Stellen Sie sich vor, dass Ihre Füße tief in die Erde hineinwachsen. Täglich mindestens 5 Minuten, ideal in der freien Natur. Ausgleich und Beruhigung:Legen Sie sich bequem hin. Zentrieren Sie Ihre Atmung, atmen Sie tief ein und dehnen Sie mit dem Einatmen Ihren Körper weit aus stellen Sie sich vor, dass er sehr groß wird. Machen Sie einen weichen liiii-Laut, etwa wie in Ich, und lenken Sie damit die Hitze vom Kopf hinunter in die Füße. Das tun Sie mit dem Ausatmen, und zwar so, dass Sie den zuvor ausgedehnten Körper nun gewissermaßen mit dem liiii-Laut flach pressen.

PATTI Armanini
* Kunst & Interessen
