Hausapotheke S - Z

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APOTHEKE S bis Z

Schlaflosigkeit: Baldrian, Betonie, Heckenrose, Kamille, Mohn, Pfefferminze, Stiefmütterchen, Weide, Wermut

SCHLAFSTÖRUNGEN

Abhilfe: Morgens ansteigende Fuß- oder Armbäder, abends Vollbäder mit Zusatz von Melisse, Baldrian, Fichtennadeln oder Lavendel. Im Anschluss daran feuchtwarme Leibwickel. Oder: abends eine kalte Ganzkörperwaschung, anschließend sich ohne sich abzutrocknen, ins Bett legen. Kalte Wadenwickel, Wassertreten, abendliches kaltes Sitzbad von 1 bis 2 Minuten, Arm- oder Kniegüsse, Sauna. Oder: abends weniger essen, und sich daran gewöhnen, möglichst immer um dieselbe Zeit schlafen zu gehen. Oder: kleine, selbst gemachte Leinenkissen oder –säckchen mit einer lockeren Füllung aus gleichen Teilen Hopfenzapfen, Johanniskraut und Lavendelblüten, die man sich unter den Kopf oder auf die Brust legen kann. Hohe Dosierungen von Kalium, Calcium, Magnesium, Vitamin D, Pantothensäure, Vitamin B6.Homöopathie: Coffea arabica D4, D6, D12; Datura stramonium D12, D30; Passiflora incarnata Urtinktur.

SCHMERZEN

Schmerzen, die durch Sportverletzungen wie Verstauchung oder Zerrung verursacht oder die von starken Schwellungen begleitet werden, können durch Kühlung gelindert werden.

Krampfartige oder durch Verspannung hervorgerufene Schmerzen reagieren eher auf Wärme: Wärmflasche, Rotlichtbestrahlungen oder heiße bzw. kalte Umschläge und Wickel.

Bei chronischen Schmerzen kann auch die Nährstoffmedizin helfen: Hohe Gaben der essentiellen Aminosäure Phenylalanin können bewirken, dass köpereigene schmerzstillende Stoffe (Endorphine) langsamer abgebaut werden. Bei chronischen Schmerzen sollte es in einer Dosierung von 3 x täglich 500 mg eingenommen werden. Auch durch hohe Gaben von Vitamin B1 (1000 bis 2000 mg täglich) und Vitamin E können Sie den Schmerzmittelverbrauch reduzieren. Weidenrinde bewährt sich bei längerfristiger Schmerzbehandlung, wie etwa bei rheumatischen Schmerzen oder immer wiederkehrenden Kopfschmerzen. Äußerlich angewendet ist Pfefferminzöl bei Kopfschmerzen sehr wirksam. Tee: Arnika, Beinwell, Birke, Bittersüß, Brennessel, Goldrute, Holunder, Pestwurz, Pappel, Wacholder.

Schnupfen: Echinacea, Frauenmantel, Heidelbeere, Holunder, Hühnerdarm, Linde, Majoran, Odermennig, Schlüsselblume, Sonnenhut, Spitzwegerich  Sauna, Kniegüsse, Wassertreten, Taulaufen, Kopfdampfbäder mit Pfefferminz-, Eukalyptus-, Thymian-, Latschenkieferöl (5 Tropfen). Homöopathie: Allium cepa D4, D6; Camphora D1, D2, D3; Cyclamen europaeum D6, D12; Euphrasia officinalis D3, D4; Galphimia D4, D6, D12; Hydrastis canadensis D4, D6; Sambucus nigra D3, D6; Strychnos nux vomica D6, D12.  Schüttelfrost: Linde, Salbei, Wermut  Schwindelanfälle: Baldrian, Fenchel, Lavendel, Meerrettich, Melisse, Raute, Rosskastanie, Schlüsselblume, Senf, Tausendguldenkraut  Sodbrennen: Kurzfristige Abhilfe: Trinken Sie ein Glas verdünnter warmer Milch oder Weißkohlsaft, oder essen Sie ein Stück trockenes Weißbrot. Abends vor dem Schlafengehen 1 Gabel voll rohes Sauerkraut. Alant, Bibernelle, Guajakbaum, Koriander, Sennes, Spitzwegerich, Tausendguldenkraut, Kamille, Melisse, Pfefferminze, Schafgarbe, Süßholz.  

SONNENBRAND  

Quarkauflagen, kühlende Umschläge mit Wasser, schwarzem Tee, Buttermilchauflagen. Gels oder Cremes aus Arnika, Brennessel, Hamamelisrinde, Kamille. Tips: Gewöhnen Sie Ihre Haut langsam an intensivere Sonnenbestrahlung, zu vermeiden ist die Zeit zwischen 11 und 15 Uhr. Wählen Sie unparfümierte Sonnencremes. Sonnencrems mit Lichtschutzfaktor 12 z.B. schützen insgesamt 3 Std. in der Sonne. Die Creme sollte 30 Minuten vor dem Sonnenbad auf die gereinigte Haut aufgetragen werden.  Übelkeit: Eiche, Lavendel, Melisse, Pfefferminze, Wermut  Unterleibsbeschwerden: Alant, Andorn, Baldrian, Brunnenkresse, Engelwurz, Erdbeere, Frauenmantel, Gänsefingerkraut, Holunder, Kamille, Löwenzahn, Meisterwurz, Nelkenwurz, Petersilie, Pfefferminze, Quecke, Rosmarin, Schlüsselblume, Taubnessel, Wegwarte.  Venenentzündung: Holunder, Tausendguldenkraut, Türkenbund  Verbrennungen: Hirtentäschel, Huflattich, Johanniskraut  Verbrühungen: Johanniskraut  Verdauungsbeschwerden: Anis, Bibernelle, Bitterklee, Enzian, Fenchel, Ingwer, Johannisbeere, Kalmus, Kardobenediktenkraut, Koriander, Lavendel, Majoran, Meerrettich, Melisse, Nelkenwurz, Odermennig, Pfefferminze, Rainfarn, Raute, Rosmarin, Sanikel, Senf, Wacholder, Walnuss, Wegwarte, Wermut  Verstauchung: Arnika, Klette, Thymian  Verstopfung: Erdbeere, Erdrauch, Faulbaum, Ginster, Kreuzdorn, Löwenzahn, Rhabarber, Schlehdorn  

WASSERLASSEN  

Schmerz- und reizlindernd sind Wärmeanwendungen (ansteigende Fußbäder und Sitzbäder), oder Kamillen- Heublumenwickel, sowie feucht-heiße Auflagen auf dem Unterbauch. Essen Sie täglich mindestens einen Esslöffel Kürbiskerne. Tee: Schachtelhalm, Bärentraube, Birke, Brennessel, Goldrute, Kapuzinerkresse, Hauhechel, Wacholder (nicht während der Schwangerschaft!). Teemischung: 25 Teile Birkenblätter, 45 Teile Bärentraubenblätter, 30 Teile Süßholzwurzel; oder: 1/5 Birkenblätter, 1/5 Queckenwurzelstock, 1/5 Riesengoldrutenkraut, 1/5 Hauhechelwurzel, 1/5 Süßholzwurzel. Homöopathie: Dulcamara D2, D3, D4; Thuja occidentalis D3, D4, D6.  

WECHSELJAHRSBESCHWERDEN  

Wassertreten, kurze lauwarme Halb- und Sitzbäder, Bürstenbäder, Vollbäder mit Sole-, Moor- oder Heublumenzusätzen. Entspannungs- und Atemtherapie. Einnahme von Vitamin E, Vitamin C. Tee: Johanniskraut, Baldrian, Lavendel, Melisse, Passionskraut, Ginseng, Nachtkerzenöl, Blütenpollen. Homöopathie: Aristolochia D12; Cimicifuga D3, D4, D6; Lachesis D6, D12; Pulsatilla D3, D4, D6; Sepia D3, D4, D6, D12.  Wunden: Arnika, Heidelbeere, Kamille, Klette, Lungenkraut, Natterwurz, Salbei, Sanikel  Würmer: Alant, Ehrenpreis, Eiche, Engelwurz, Enzian, Faulbaum, Föhre, Hopfen, Kalmus, Knoblauch, Meisterwurz, Möhre, Petersilie, Ringelblume, Walnuss, Wurmfarn  

Zahnfleischentzündung: Heidelbeere  

Zahnfleischgeschwüre: Eiche, Feigenbaum  Zahnschmerzen: Eiche, Eukalyptus, Hauswurz, Holunder, Kamille, Knoblauch, Meerrettich, Meisterwurz, Melisse, Salbei, Senf, Thymian, Wurmfarn. Wenn sich unter oder an einem Zahnn einAbszeß begildet hat, helfen Eisbeutelauflagen von auen und das lutschen von Eis. Gewürznelken sind schmerzstillend. Kauen sie eine ganze Nellke möglichst dicht an der Stelle, weo der Scherz sitzt. Homöopathie: Atropa belladonna D3, D4, D6; Calcium carbonicum D30; Chamomilla D6, D12; Colocynthis D12, D30; Mercurius solubilis D4, D6, D12; Silicea D3, D4, D6.